Informationen zum Studiengang

Informationen zum Studiengang:

Broschüre zum WiSe 2017/18 mit Lehrveranstaltungen (pdf)

Profil und Struktur des Studiengangs (pdf)

 

Mittelalter und Frühe Neuzeit sind Schlüsselepochen der Geschichte Europas und seiner Nachbarregionen: In den vermeintlich ‚dunklen‘ Jahrhunderten zwischen dem Niedergang der antiken Welt und dem Anbruch der Moderne wurden reiche kulturelle Muster, Strukturen, Denkweisen und Praktiken entwickelt, die vielfach bis heute ihre Wirkkraft entfalten und unsere modernen Lebenswelten prägen. Der Studiengang vermittelt fächerübergreifend Methoden, Kenntnisse und Fertigkeiten zur eigenständigen Erforschung kulturgeschichtlicher und literarhistorischer Phänomene und Entwicklungen aus Mittelalter, Renaissance und Früher Neuzeit.

Dabei bietet der Studiengang eine breite interdisziplinäre Methodenausbildung. Die Studierenden lernen die Arbeitsweisen verschiedener Fächer der Mittelalter- und Frühneuzeitforschung kennen, die ihnen die Erschließung und Bearbeitung von Überlieferungen unterschiedlicher Medialität und Materialität ermöglichen: Text und Sprache, Bilder oder dingliche Objekte werden als sich ergänzende historische Informationsträger und Repräsentationsformen gleichermaßen berücksichtigt. Zudem werden moderne computergestützte Forschungsmethoden der Digital Humanities einbezogen.

Durch die Kombination eines Masterfaches und eines Profilfaches ist der Studiengang grundsätzlich disziplinenübergreifend, führt aber zugleich zur Promotionsbefähigung in zwei akademischen Fächern. Der Einbezug etwa der Sinologie oder der Islamwissenschaft erweitert den inhaltlichen Blickwinkel über das Feld der Europäischen Geschichte hinaus und ermöglicht in besonderer Weise kulturvergleichende oder globalgeschichtliche Perspektiven.